ÖDP geht mit 40 zusätzlichen Listen in die Kommunalwahl und peilt mindestens 450 Mandate an

In der bayerischen ÖDP herrscht Hochstimmung über die Zulassung zahlreicher neuer Kommunalwahllisten. In rund 40 Kreisen, Städten und Gemeinden wird die ÖDP am 15. März erstmals auf dem Stimmzettel stehen. "Wir sind deshalb zuversichtlich, dass wir die Zahl unserer Mandate in Kreistagen, Stadt- und Gemeinderäten von derzeit 380 auf mindestens 450 erhöhen können. Es gibt immer weniger weiße Flecken auf der bayerischen ÖDP-Karte ", freut sich ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek.

ÖDP-Listen, die erstmals antreten, mussten bis Montag, 3. Februar eine beträchtliche Zahl an Unterstützern davon überzeugen, auf ihren Wohnsitzgemeindeämtern für die Wahlzulassung der ÖDP zu unterschreiben. "Bis zu 470 Personen müssen beispielsweise für die Zulassung zur Kreistagswahl mit Personalausweis in die Rathäuser, damit wir überhaupt auf den Stimmzettel dürfen", kritisiert Mrasek: "Auf diese Weise versucht die CSU, unliebsame neue Konkurrenten an der Wahlteilnahme zu hindern".

Ein häufig gehörtes Motiv der Unterzeichner sei vor allem das von der ÖDP initiierte Artenvielfalt-Volksbegehren gewesen, in den letzten drei Tagen aber auch gehäuft "die völlig absurde CSU-Kampagne gegen ein Tempolimit", so der bayerische ÖDP-Chef.

Viele der nun erstmals antretenden neuen ÖDP-Listen sind aus Nordbayern, wo die Partei weniger Mandate hat als im Süden. Neue ÖDP-Listen gibt es demnach bei der Kreistagswahl

in den Landkreisen Fürth,
Nürnberger Land,
Tirschenreuth,
Neumarkt,
Bad Tölz,
Miesbach,
Weilheim-Schongau,
Neu-Ulm,
Main-Spessart

und in den kreisfreien Städten Weiden,
Bamberg und
Schweinfurt

sowie in zahlreichen weiteren kleineren Städten und Gemeinden wie z.B.:
Roßtal (Kreis Fürth),
Neuburg am Inn (Kreis Passau).
Kreisstadt Altötting,
Ottobrunn (München-Land)
Ehekirchen (Neuburg/Donau)
Wasserburg und Bad Aibling (Kreis Rosenheim)
Schnaitsee (Traunstein)
Weilheim, Peiting, Oberhausen (Weilheim-Schongau)
Bad Rodach (Coburg)
Cham und Tiefenbach (Cham)
Inchenhofen (Aichach-Friedberg)
Dinkelscherben (Augsburg-Land)
Weiler-Simmerberg (Lindau)
Bad Wörishofen (Unterallgäu)
Füssen (Ostallgäu)
Stadt Miltenberg und Leidersbach (Miltenberg)
Lohr (Main-Spessart)
Stadt Heilsbronn (Ansbach)

Aus einigen weiteren Gemeinden stehen die Meldungen noch aus.


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