ÖDP: All Days for Future ! Vorstellung der ÖDP-Spitzenkandidaten und ihrer Ziele

Links die Kreistagskandidaten Dr. Josephine Arnold, Christian Kainz, Wolfgang Reiter, Georg Gschlößl und Christina Treffler. Und rechts die Erdinger Stadtratskandidaten Gertraud Stede, Felix Mayr, Stephan Treffler, Wolfgang Reiter und Eva Döllel.

Mit dem Versprechen, sich „All Days for Future!“ einsetzen zu wollen, präsentierten die 10 Spitzenkandidaten der ÖDP für den Kreistag Erding und den Stadtrat Erding am Samstag, den 22.02.20 ab 13.00 Uhr Ihre Ziele zu den Kommunalwahlen 2020 im Radici in Altenerding.

Stadt- und Kreisrat Stefan Treffler und die Stadträtin Eva Döllel forderten die Erarbeitung und Umsetzung eines Mobilitätskonzepts für Erding und den Landkreis. Nur die Vernetzung vieler Maßnahmen könne letztlich eine Verringerung des Autoverkehrs erreichen. Straßenunabhängige Radwege, höhere Taktfrequenzen bei Bus- und Bahn, Carsharing, um nur einige zu nennen. Den Carsharing-Verein Erding beispielsweise haben Christina und Stephan Treffler selbst aufgebaut. Auch eine intelligentere Planung sei von Nöten, so die Stadträtin Eva Döllel. Statt betonierter Einkaufsflächen am Ortsrand, die nicht einmal vernünftig mit dem Rad erreichbar seien, müsse die Planung und der Erhalt zentrumsnaher und siedlungsnaher Geschäfte angestrebt werden. Für zukünftige Planungen ist die Vorfahrt für Fußgänger und Radfahrer anzustreben und nicht der Vorrang des Autoverkehrs. Und weiterer Flächenfraß sei möglichst zu vermeiden.

Mehr Artenschutz, so Kreistagskandidat Christian Kainz aus Fraunberg, soll mit einer konsequenten Umsetzung des ÖDP-Volksbegehrens "Rettet die Bienen" vor Ort erreicht werden. Durch Maßnahmen wie Uferrandstreifen, Renaturierungen, mehr Grünzonen, Blühstreifen, usw. werden auch wieder Lebensräume geschaffen für bedrohte Tierarten wie Feldhase, Rebhühner und andere Vogelarten.

Stadtratskandidatin Gerti Stede sprach sich gegen den Bau der dritten Startbahn im Flughafen München aus und forderte Messungen zur Feinstaubbelastung durch den Flugverkehr. Stadtratskandidat Felix Mayr warnte vor den Gefahren der zunehmenden Monopolisierung im Software-Bereich, vor allem bei der zunehmenden Digitalisierung an den Schulen.

Kreistagskandidat Georg Gschößl betonte, für Ihn und die ÖDP stehe bei allen Entscheidungen der Mensch im Mittelpunkt. Ein Kernpunkt sei dabei der Erhalt regionaler Strukturen. In eine ähnliche Richtung argumentierte die Kreistagskandidatin Dr. Josephine Arnold, die sich für den Erhalt der beiden Kreiskrankenhäuser aussprach. Einen mehrmonatigen Ausfall der Geburtenstation dürfe es nicht mehr geben.

Der Kreistagsspitzenkandidat Wolfgang Reiter schließlich forderte, der Landkreis müsse mehr in Sachen Vermeidung von Plastikverpackungen unternehmen: Die Einführung des Mehrweg-Kaffeebechers „Recup“, und die Förderung von Läden mit Bedientheken, die ein plastikfreies Einkaufen überhaupt erst möglich machen. Zur Behebung des Mietwohnungsnotstands forderte Reiter ein verstärktes Engagement der kommunalen Baugenossenschaften bei der Bereitstellung kostengünstiger Wohnungen. Wohnungsbau dürfe man nicht allein privaten Bauträgern überlassen. Diese seien an billigen Mieten nicht interessiert.


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