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Selbstverantwortung

"Die Maßnahmen des Staates, die Grundrechtseinschränkungen, diverse Lockdowns, missglückte Ruhetagsverkündungen - das hat doch alles nichts gebracht - außer Schaden für Wirtschaft, Kulturschaffende, Kinder und Jugendliche. Jetzt muss die Selbstverantwortung der Menschen endlich wieder anerkannt und als Problemlöser eingesetzt werden!" So höre ich in der Tendenz nicht nur manchen FDP-Vertreter, sondern auch Leute aus meiner näheren Umgebung mehr und mehr argumentieren.

Mir leuchtet das nicht recht ein. War es denn bisher, das ganze erste Pandemie-Jahr über verboten, sich selbstverantwortlich zu verhalten? Wenn man mit dem Ergebnis der bisherigen Bewältigungsversuche wirklich so schrecklich unzufrieden sein muss, dann wäre es nur ehrlich, festzustellen, dass neben mancher staatlichen Maßnahme auch die Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger "nichts gebracht" hat. Oder hat es davon gar zu wenig gegeben? Dann müsste da aber rasch nachgesteuert werden... Nur: Wer soll die Selbstverantwortung anknipsen und so die große Wende zum Besseren in die Wege leiten? Die Kanzlerin? Die Ministerpräsidentenkonferenz? Braucht es gar eine gesetzliche Pflicht zur Selbstverantwortung?

Jetzt reicht´s aber...


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