Bernhard Suttner: Volksbegehren zur Artenvielfalt ist nötig

Im Hotel Henry war der Saal mit Besuchern gut gefüllt, als der frühere Landesvorsitzende der ÖDP das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ vorstellte, das eigentlich viel weiter greift: Es ist ein ambitionierter Versuch, das Bayerische Naturschutzgesetz neu zu formulieren und somit den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt in Bayern zu bremsen oder gar umzukehren. Der Gesetzesentwurf fordert unter anderem: Uferrandstreifen dürfen nicht mehr garten- oder ackerbaulich genutzt werden. Bis 2030 sollen 30% der landwirtschaftlich genutzten Fläche biologisch bewirtschaftet werden.  Zehn Prozent des Grünlandes dürfen erst zum 15 Juni gemäht werden.

Der gesamte Gesetzentwurf und viele weitere Informationen dazu seien unter www.volksbegehren-artenvielfalt.de zu finden, erklärte Stephan Treffler, der Kreisvorsitzende, und machte deutlich, welche Herkulesaufgabe es sei, zwischen dem 31.01. und dem 13.02.2019 zehn Prozent der Bayerischen Wahlberechtigten zum Unterschreiben in die jeweiligen Rathäuser zu bringen. Das Volksbegehren wird auch von den Grünen, dem LBV und dem BN getragen. Neben dem Trägerkreis gibt es viele Unterstützer*innen im Landkreis wie BAGS (BildungsArbeit Global Sozial), SPD oder die Imker.

Bernhard Suttner

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